19/12: Dornröschenschlaf
Es wir mal Zeit dieses Blog wieder als dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Wer Interesse hat ebenfalls als Autor hier mitbloggen zu dürfen oder über interessante Erlebnisse berichten kann, der scheibt bitte eine E-Mail.
19/06: Ersatzzustellung im Sexshop
Folgendes Posting habe ich in Christian Blawg gefunden:
Titel: Ich bin prüde
Naja, nicht wirklich. Aber nach dem Vorfall mit DHL habe ich heute diesen Brief rausgeschickt. Ich bin mal gespannt, was die antworten.
„Ersatzzustellung“ im Sexshop
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 16. Mai 2006 habe ich Ware bei ebay ersteigert. Mit dem Verkäufer habe ich den Warenversand per DHL vereinbart, da mir Ihr Unternehmen bislang als seriös und zuverlässig galt.
Zunächst musste ich mit Verwunderung feststellen, daß nun auch DHL „Ersatzzustellungen“ vornimmt und den Kunden zumutet, ihre Paketsendungen in der umliegenden Nachbarschaft einzusammeln. Bislang wurden meine Sendungen, sofern sie nicht zugestellt werden konnten, in der nahe liegenden Hauptpost verwahrt.
Hinzu kam, daß mein Paket nicht bei einem Nachbarn im Hause, sondern in einem nicht empfangsbevollmächtigten Sexshop in der Nähe abgegeben wurde. Ich suche solche Geschäfte gewöhnlich nicht auf und bin mehr als ungehalten, daß DHL mich dazu zwingt, damit ich dort selbst meine Ware in Empfang nehmen kann, für deren Zustellung an mich ein mehr als stattliches Entgelt entrichtet wurde.
Ich empfand es als entwürdigend, morgens um 9:00 vor der Tür eines solchen Ladens warten zu müssen, um ihn dann mit einem großen Paket unter dem Arm wieder zu verlassen.
Aufgrund dieses Erlebnisses werde ich in Zukunft auf die Dienstleistungen von DHL verzichten.
Freundliche Grüße
Nachtrag: Der nette Mitarbeiter von der DHL-Hotline merkte an, er könne ob diesen Vorfalls meine “Erregung verstehen”. Ich habe dann geantworte, daß sich die Erregung in Grenzen hielt, die Empörung aber umso größer sei. ;-)
Nachtrag II: Bei uns in Bayern heißen solche Läden im übrigen “Fachgeschäft für Ehehygiene”.
Titel: Ich bin prüde
Naja, nicht wirklich. Aber nach dem Vorfall mit DHL habe ich heute diesen Brief rausgeschickt. Ich bin mal gespannt, was die antworten.
„Ersatzzustellung“ im Sexshop
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 16. Mai 2006 habe ich Ware bei ebay ersteigert. Mit dem Verkäufer habe ich den Warenversand per DHL vereinbart, da mir Ihr Unternehmen bislang als seriös und zuverlässig galt.
Zunächst musste ich mit Verwunderung feststellen, daß nun auch DHL „Ersatzzustellungen“ vornimmt und den Kunden zumutet, ihre Paketsendungen in der umliegenden Nachbarschaft einzusammeln. Bislang wurden meine Sendungen, sofern sie nicht zugestellt werden konnten, in der nahe liegenden Hauptpost verwahrt.
Hinzu kam, daß mein Paket nicht bei einem Nachbarn im Hause, sondern in einem nicht empfangsbevollmächtigten Sexshop in der Nähe abgegeben wurde. Ich suche solche Geschäfte gewöhnlich nicht auf und bin mehr als ungehalten, daß DHL mich dazu zwingt, damit ich dort selbst meine Ware in Empfang nehmen kann, für deren Zustellung an mich ein mehr als stattliches Entgelt entrichtet wurde.
Ich empfand es als entwürdigend, morgens um 9:00 vor der Tür eines solchen Ladens warten zu müssen, um ihn dann mit einem großen Paket unter dem Arm wieder zu verlassen.
Aufgrund dieses Erlebnisses werde ich in Zukunft auf die Dienstleistungen von DHL verzichten.
Freundliche Grüße
Nachtrag: Der nette Mitarbeiter von der DHL-Hotline merkte an, er könne ob diesen Vorfalls meine “Erregung verstehen”. Ich habe dann geantworte, daß sich die Erregung in Grenzen hielt, die Empörung aber umso größer sei. ;-)
Nachtrag II: Bei uns in Bayern heißen solche Läden im übrigen “Fachgeschäft für Ehehygiene”.
14/02: Faulheit siegt
Manche Zusteller von Gelb in Berlin machen es sich echt sehr einfach. Weil man wohl keinen Bock hat die Pakete in der Straße xyz zuzustellen, gibt man Sie einfach beim Büdchen um die Ecke ab und hoft das der Empfänger so schlau ist und dort mal nachfragt ob eine Warensendung für Ihn dort angekommen ist. Da kann man sich echt nur am Kopf packen.
14/02: Unbekannt
Eine Warensendung befindet sich gerade auf dem Rückweg zu uns. Es konnte angeblich der Empfänger nicht unter der angegebenen Anschrift ermittelt werden. Stimmt nicht, der Name des Empfängers steht zwar nicht auf der Klingel, aber dick und fett auf dem Briefkasten. Aber auf die Idee kommt der Zusteller natürlich nicht.
17/01: Gelbe Kontoverhandlungen
Nachdem ich in den letzten Monaten dank der Packstation und einem großen Paket an Briefmarken gelbe Filialen eher gemieden habe, waren die Besuche nun wieder häufiger. Und ich kann sagen: ja, ich hatte sie vermisst, diese freundlichen Fragen bei jedem Besuch "Kennen sie schon unser kostenloses Konto?".
Letzte Woche traf ich auf einen humorvollen Mitarbeiter, der seine Anfrage mit einem grinsenden "Ich weiss, dass sie das sicherlich schon 30 Mal gefragt wurden, aber wie wärs denn mit unserem Konto, DEM Produkt der Zukunft...?" startete. Auf meine Antwort, dass es nicht 30, sondern 50 Mal waren, bat er dann um eine Benachrichtigung beim nächsten Jubiläum. ;-)
Heute war dann jedoch wieder sein Kollege dran: "Darf ich ihnen vielleicht unser...".
"Nein, das haben sie letzte Woche schon zweimal und ich habe ihnen gesagt, dass ich ein Konto habe, mit dem ich voll und ganz zufrieden bin." war meine vielleicht etwas angriffslustige, aber freundliche Antwort.
"Entschuldigen sie mal bitte, ich muss sie das fragen. Das ist eine Anweisung von oben und ich muss mit Konsequenzen rechnen, wenn ich diese nicht befolge."
Solch ein stures Befolgen von Anweisungen ist vielleicht beim frankieren sinnvoll, aber beim Umgang mit Kunden nicht besonders schlau. Wie gut, dass Maschinen (aka Packstationen) nicht so stupide trainiert sind.
Letzte Woche traf ich auf einen humorvollen Mitarbeiter, der seine Anfrage mit einem grinsenden "Ich weiss, dass sie das sicherlich schon 30 Mal gefragt wurden, aber wie wärs denn mit unserem Konto, DEM Produkt der Zukunft...?" startete. Auf meine Antwort, dass es nicht 30, sondern 50 Mal waren, bat er dann um eine Benachrichtigung beim nächsten Jubiläum. ;-)
Heute war dann jedoch wieder sein Kollege dran: "Darf ich ihnen vielleicht unser...".
"Nein, das haben sie letzte Woche schon zweimal und ich habe ihnen gesagt, dass ich ein Konto habe, mit dem ich voll und ganz zufrieden bin." war meine vielleicht etwas angriffslustige, aber freundliche Antwort.
"Entschuldigen sie mal bitte, ich muss sie das fragen. Das ist eine Anweisung von oben und ich muss mit Konsequenzen rechnen, wenn ich diese nicht befolge."
Solch ein stures Befolgen von Anweisungen ist vielleicht beim frankieren sinnvoll, aber beim Umgang mit Kunden nicht besonders schlau. Wie gut, dass Maschinen (aka Packstationen) nicht so stupide trainiert sind.
16/01: Welches Paket denn?
*ringring*
Anrufer: "Guten Tag, ich rufe nochmal an wegen der Lieferung nach Sao Paolo mit dem Flugzeug xy123"
Logistiker: "Ja ne Junger Mann, also da muessen sie mir schon sagen um welchen Auftrag es sich handelt"
Anrufer: "Keine Ahnung"
Logistiker: "Na da sind x hundert Paeckchen in so nem Flieger, wie soll ich denn wissen welches Ihres ist?"
Anrufer: "Wir haben den ganzen Flieger gechartert"
Logistiker: "Aehhh...achso *tipp*" - ganz freundlich "Ach SIE, ja was kann ich fuer Sie tun?"
Anrufer: "Guten Tag, ich rufe nochmal an wegen der Lieferung nach Sao Paolo mit dem Flugzeug xy123"
Logistiker: "Ja ne Junger Mann, also da muessen sie mir schon sagen um welchen Auftrag es sich handelt"
Anrufer: "Keine Ahnung"
Logistiker: "Na da sind x hundert Paeckchen in so nem Flieger, wie soll ich denn wissen welches Ihres ist?"
Anrufer: "Wir haben den ganzen Flieger gechartert"
Logistiker: "Aehhh...achso *tipp*" - ganz freundlich "Ach SIE, ja was kann ich fuer Sie tun?"
Langsam wird es Zeit für eine Standleitung zur Beschwerdehotline der Post… Ich habe echt keine Ahnung, was da für Leute in der Zustellung bei gelb arbeiten, aber langsam werde ich echt sauer. Andreas iPod sollte nun endlich kommen, nachdem das Lieferdatum immer wieder verschoben wurde. Heute sollte es soweit sein. Jetzt wollten wir natürlich kein Risiko eingehen (nachdem das letzte Paket, das nicht direkt zugestellt werden konnte in der Post-Filiale verschwunden ist), also habe ich dafür gesorgt, dass ich daheim bin. Und da war ich nun und habe gewartet… und gewartet… und gewartet… und irgendwann habe ich dann doch mal runter in den Briefkasten geschaut und was liegt da? Eine Benachrichtigungskarte über eine angeblich nicht erfolgreiche Zustellung! Dann hat der auch noch das falsche Datum (das von gestern) drauf geschrieben und den Wisch auch nicht unterschrieben… aber egal: wenn der mal geklingelt hätte, dann wäre die Zustellung erfolgreich gewesen! Auch interessant: wollte eine erneute Zustellung für morgen telefonisch beauftragen - aber die würde 3-4 Tage dauern! Was soll denn das bitte? Also gut, dann gehen wir eben morgen früh zur Post, hoffen, dass dieses Paket nicht verschwindet und Andrea morgen ihren neuen iPod bekommt…
Update: Das wird immer lustiger: inzwischen haben wir die Sendungsnummer und laut Internet wurde die Sendung gestern um 17:33 Uhr zugestellt… Wenn das ein Witz sein soll: darüber kann ich nicht lachen, wirklich nicht…
Quelle: Dobschats Weblog
Update: Das wird immer lustiger: inzwischen haben wir die Sendungsnummer und laut Internet wurde die Sendung gestern um 17:33 Uhr zugestellt… Wenn das ein Witz sein soll: darüber kann ich nicht lachen, wirklich nicht…
Quelle: Dobschats Weblog
16/12: Paketaufkommen
Heute um 13:30 Uhr haben "gelb" und "schwarz-rot" Zusteller mal verglichen wieviel Pakete jeder noch für die Zustellung hat. Bei "schwarz-rot" war das Auto fast leer, bei "gelb" noch etwas mehr als 1/3 voll. Das bei "gelb" derzeit Ausnahmezustand ist merkt man nicht nur daran das der reguläre Zusteller nun 6 Tage die Woche kommt, sondern auch das es nicht mehr möglich ist eine zweite Abholung am selben Tag zu organisieren. Aber ich merke es ja auch selbst, im Moment gehen pro Woche doppelt soviel Pakete raus wie sonst.
02/12: Schief kapott
Na klasse, ein Rittal Netzwerkschrank (24HE) der per Spedition geliefert wurden ist, hat einen Transportschaden. Man(n) hat es trotz "Vorsicht Glas"-Paketband (in rot) auf der Umverpackung geschafft die Schief kapott zu bekommen.
Nachtrag: Die neue Tür kostet ca. 1/3 des Gesamtpreises für den Schrank und hat 4 Wochen Lieferzeit. Echt klasse!
Nachtrag: Die neue Tür kostet ca. 1/3 des Gesamtpreises für den Schrank und hat 4 Wochen Lieferzeit. Echt klasse!
Wenn man über eBay etwas bei Privatpersonen kauft, kommt es immer häufiger vor, dass die Verkäufer mit "blau" verschicken - warum auch nicht, schließlich werden dort Pakete zu einem für Privatpersonen unschlagbar günstigen Preis an der Haustür des Versenders abgeholt.
Schlecht ist nur, dass man dort größtenteils immernoch Ausfahrer hat, die die Pakete mit Privatfahrzeugen herumfahren und oft wenig motiviert wirken.
Schon vor vielen Monaten habe ich mich einmal mit einem Herrn gestritten, weil dieser sich weigerte zu meiner Wohnungstür zu kommen (1. OG). Daraufhin kontaktierte ich dann "blau" und bekam die Information, dass zwar in den AGBs nur die persönliche Übergabe angegeben ist, dass das aber im Normalfall durchaus eine Zustellung an der Wohnungstür bedeutet.
Gestern war dann wieder einmal so ein "blau"-Fahrer vor meiner Tür und hat sich zunächst beklagt, dass ich am Samstag nicht daheim war ("ich musste extra wegen ihnen nochmal kommen") und danach kundgetan, dass ich doch bitte das nächste Mal einen anderen Paketdienst nutzen soll, wenn ich nicht einmal die zwei Etagen von meiner Wohnung zur Haustür nach unten gehe, um das Paket in Empfang zu nehmen.
Das scheint eine ansteckende Krankheit der Mitarbeiter zu sein.
Schlecht ist nur, dass man dort größtenteils immernoch Ausfahrer hat, die die Pakete mit Privatfahrzeugen herumfahren und oft wenig motiviert wirken.
Schon vor vielen Monaten habe ich mich einmal mit einem Herrn gestritten, weil dieser sich weigerte zu meiner Wohnungstür zu kommen (1. OG). Daraufhin kontaktierte ich dann "blau" und bekam die Information, dass zwar in den AGBs nur die persönliche Übergabe angegeben ist, dass das aber im Normalfall durchaus eine Zustellung an der Wohnungstür bedeutet.
Gestern war dann wieder einmal so ein "blau"-Fahrer vor meiner Tür und hat sich zunächst beklagt, dass ich am Samstag nicht daheim war ("ich musste extra wegen ihnen nochmal kommen") und danach kundgetan, dass ich doch bitte das nächste Mal einen anderen Paketdienst nutzen soll, wenn ich nicht einmal die zwei Etagen von meiner Wohnung zur Haustür nach unten gehe, um das Paket in Empfang zu nehmen.
Das scheint eine ansteckende Krankheit der Mitarbeiter zu sein.
